© Alvin Collantes
DANIEL STAAF - Tanz
Daniel Staaf (*1990, Schweden) ist ein in Stockholm lebender Choreograf und Tanzkünstler. Sein schwedisch-philippinischer Hintergrund prägt eine künstlerische Praxis, die sich mit kollektiver Identität, Zugehörigkeit und der intuitiven Intelligenz des Körpers auseinandersetzt.
Er wurde an der Royal Swedish Ballet School ausgebildet und schloss sein Studium an der Codarts Rotterdam mit einem BFA ab. Seit 2009 arbeitet er international: unter anderem mit dem Bern Ballett und mit Gallim Dance in New York unter der Leitung von Andrea Miller. Darüber hinaus tanzte er Arbeiten von Choreograf:innen wie Bobbi Jene Smith & Or Schraiber, Alexander Ekman, Medhi Walerski, Johan Inger, Cathy Marston und Ohad Naharin und arbeitet weiterhin freischaffend mit der Compagnie Tabea Martin und Örjan Andersson.
Daniel Staaf ist Mitbegründer von FRAME, einem gemeinnützigen Verein, der Tanz und Wohlbefinden durch Künstler:innen-Retreats, Vermittlung und Performances miteinander verbindet. Derzeit ist er dessen Präsident. Im Rahmen von FRAME entwickelte er «Fieldwork», eine Bewegungspraxis, die an Studierende und professionelle Tänzer:innen in Schweden und Europa vermittelt wird.
Seine choreografische Arbeit begann mit «Fläta» (2024), einer Arbeit über Zuhören und Zugehörigkeit. Darauf folgten der Tanzfilm «Tråd» (2025) und die immersive, koregulierende Tanzarbeit «Matta», die im März 2026 bei Weld uraufgeführt wurde und tourt.
Daniel Staaf ist von 2025 bis 2027 Artist-in-Residence im Incubator-Programm von SITE Sweden. Dort entwickelt er gemeinsam mit seiner künstlerischen Partnerin Sarah Stanley seine nächste Arbeit «River Horse».