© Lupi Spuma

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UTA PLATE - Regie

Uta Plate ist Theatermacherin, Dozentin, Regisseurin. Sie wurde 1968 in Schleswig geboren und studierte Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim. Im Anschluss leitete sie die afrikanisch-deutsche Theatergruppe Rangi Moja. Ihre Publikation "Fremd bleiben" beschreibt die interkulturelle Theaterarbeit (Koautorin Wiebke von Bernstorff, IKO-Verlag, 1997). 1996–99 am Theater Nordhausen Leitung und Regie des Projekts "Theater im Knast" an einer Jugendstrafanstalt. Entwicklung von Theaterstücken sowohl mit Senioren im Altersheim als auch mit Kindern in Asylheimen. Uta Plate leitete ab der Spielzeit 1999/2000 die Theaterpädagogik an der neu gegründeten Schaubühne/Berlin.

Seit Sommer 2014 arbeitet sie im internationalen Rahmen als selbständige Regisseurin und Dozentin.

Ihre Schwerpunkte sind die Arbeit mit sozial benachteiligten Gruppen ("Theater im Knast", Wellington, Neuseeland, 2016), intergenerative Projekte ("Leben Lügen Sterben", Theater Neumarkt, Schweiz, 2014), site specific Projekte ("A way", Dänemark, 2016 ), Projekte mit Jugendlichen ("Get up stand up", Bürgerbühne Dresden, 2017), dokumentarisches, multinationales Theater ("Youth Memory", Deutsches Theater Berlin, 2015, "Hier.Stehe.Ich", Deutsches Theater Berlin, 2017, „30.nach.89“, Deutsches Theater Berlin, 2019 / mit Gastspielen in Polen und Russland), Theaterarbeit mit Geflüchteten und Einheimischen ("Servus Salam", Residenztheater München, 2017 / "Der Pakt", Schauspielhaus Graz, 2018), Bürgertheaterprojekte ('Schöne neue Welt: Familie 2.0“, Schauspielhaus Graz, 2019).

Sie lehrt als Dozentin an den Universitäten Berlin, Giessen, Hildesheim, Hannover, Zürich (Schweiz), Kopenhagen (Dänemark) und Ouagadougou (Burkina Faso). Zudem leitete sie in Burkina Faso mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes zwei Masterclasses mit Theatermacherinnen.

Beteiligt an folgenden Produktionen

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