© Albane Durand-Viel
STANLEY OLLIVIER - Tanz
Stanley Ollivier ist ein französisch-karibischer multidisziplinärer Künstler mit Sitz in Brüssel. Die künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Tanz, Performance, Klang und Radiokuration.
Stanley Ollivier begann die Tanzausbildung und das Studium des Musiktheaters an der International Dance Academy of Paris (AID), bevor er die Ausbildung im zeitgenössischen Tanz am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP) und an P.A.R.T.S. in Brüssel forsetzte. Absolvierte er auch seinen Master of Arts in Tanz.
2021 entstand «PARADE», ein Duett, das sich mit physischer Komik und der Unterhaltungsindustrie auseinandersetzt und am Théâtre Mercelis in Brüssel uraufgeführt wurde. Im selben Jahr begann die Entwicklung der ersten Soloarbeit «The Mirror Stand», einer vielschichtigen Tanzperformance über Identität und die Inszenierung des Alltags. Die Arbeit wurde am Beursschouwburg in Brüssel (BE) uraufgeführt. 2024 wurde am Théâtre Le Jacques-Franck (BE) «Just a Taste» präsentiert, ein texturales choreografisches Solo, das für hybride Räume konzipiert wurde. Im selben Jahr wurde Stanley Ollivier für den PrixFintroPrijs (BE) zur Förderung junger Künstler:innen in der Kategorie Tanz und Theater nominiert. 2025 wurde «Spine of Desire: Wounds Without Tears, Out of One Skin in Diamonds and Shit» am Kaaitheater in Brüssel uraufgeführt – eine Tanzperformance, die zwischen Fantasie und Realität oszilliert und einen traumartigen Raum eröffnet, in dem Wut und tiefe Zärtlichkeit nebeneinander existieren.
Neben den eigenen Arbeiten hat er mit internationalen Künstler:innen zusammengearbeitet und an Produktionen mitgewirkt, die weltweit gezeigt wurden, z.B. 2018 «The Inhabitants» von Ivan Perez am Heidelberg Dance Theatre und 2022 mit Tabea Martin.
Über die Performance hinaus erweitert Stanley Ollivier die künstlerische Praxis um Radio und DJing. Stanley Ollivier war Resident bei Oroko Radio (Accra, Ghana) mit der Sendung «Fugitive Tone» und tritt bei verschiedenen internationalen Radiosendern, Festivals und in Clubs auf.