Thom Luz
WHEN I DIE
Presseschau


Christophe Candoni, 07.04.2016

In einer aussergewöhnlichen, faszinierenden Geste schält er das Geheimnis heraus und kreiert mit Finesse ein witziges und melancholisches Werk, das verwirrt und zugleich entzückt.

Alfred Ziltener, 02.02.2014

Luz stellt aber keine Thesen auf, er hebt auch die Grundfrage nach der Echtheit der posthumen Stücke spielerisch auf. Immer wieder schafft er dabei traumschöne Bilder.
Wenn feine Klanggespinste im Raum schweben, die Gegenstände im Dunkel unsichtbar werden und nur der bewegliche Spiegel das Licht eines Schweinwerfers als fast greifbaren Strahl in den Nebel reflektiert, entstehen Momente zarter Poesie, die haften bleiben.

Dominique Spirig, 31.01.2014

Wer sich auf dieses herausfordernde Spiel einlässt wird belohnt. Dem Publikum an der Basler Premiere in der Reithalle der Kaserne scheint es – dem Applaus nach beurteilt – Spass bereitet zu haben.

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Dagmar Walser, 23.01.2014

Eine englische Witwe hört Stimmen verstorbener Komponisten, die ihr Sonaten diktieren: Schräger Stoff, aus dem Regisseur und Musiker Thom Luz einen stimmungsvollen Musik-Theaterabend inszeniert. «When I die» kommt leicht daher, ist aber bis ins letzte Detail durchkomponiert.

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Thierry Frochaux, 19.12.2013

„WHEN I DIE wickelt das Publikum ein wie ein raffinierter Liebhaber, lockt, stösst zurück, verwirrt, versöhnt und tröstet. Kurzum, dieses Gesamtkunstwerk verführt das Publikum nach allen Regeln der Künste und schafft es offenbar mit grosser Leichtigkeit, dass man sich darin nichts weniger als verliebt. Sowas habe ich in der Wirkung (Erinnerungslücke ausgenommen) in fünfzehn Jahren noch nicht erlebt.“ 

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Lisa Letnansky, 15.12.2013

Zwingende Fragen, Stringenz oder Dogmatik sucht man in Thom Luz’ neustem Wurf vergebens. Und doch ist ein Besuch von „When I Die. A Ghost Story With Music“, eine bestechend schöne Huldigung der Ästhetik, der leisen lyrischen und musikalischen Töne, unbedingt zu empfehlen.

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Katja Baigger, 14.12.2013

Bald traten Bach, Brahms, Rachmaninow, Grieg, Debussy, Schumann, Beethoven (viele von ihnen lernten nach dem Tod noch Englisch) und sogar John Lennon mit derselben Bitte an die verarmte Mutter zweier Kinder heran. Die durch diese «Eingebungen» entstandenen Partituren Browns bilden nun die zauberhaft-unwirkliche Grundlage des Stücks.

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Andreas Tobler, 29.11.2013

Einer der wenigen, denen man im Theater die Stillung von unstillbaren Begehren zutraut, ist Thom Luz, ein 31-jähriger Schweizer, der mit seinen musikalischen Soireen unmittelbar zu unseren Sinnen spricht und damit reine Gegenwart erschaffen kann. Mit WHEN I DIE beweist Luz, dass er sich vor den Grössen des internationalen Festivalbetriebs nicht ducken muss.

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Michael Stadler, 29.11.2013

Die seltsame, aber wahre Geschichte der Lady, die verwitwet mit ihren zwei Kindern in einem Reihenhaus im Süden Londons wohnte, hat der Zürcher Thom Luz zu dem zart-verückten, bei Spielart uraufgeführten Musikabend "When I die" verarbeitet.

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Egbert Tholl, 29.11.2013

Luz hat nun vier Herren gefunden, die singen und Klavier, Geige oder Klarinette spielen, die elegant und mit stiller Schweizer Beharrlichkeit seltsam zarte Dinge mit und in Frachtkisten tun, die herrlich altmodische E-Pianos spielen oder im Inneren eines Klaviers, also unter der Tastatur, zugange sind, eine Art Kompakt-Glasharfe spielen und immer wieder gemeinsam in lustige Chorschwänke ausbrechen.

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Dr. Wolf-Dieter Peter, 28.11.2013

„Eine „Spiel-Art“-Produktion, deren phantasievoll luftige Mobilität nicht nur begeisterten Beifall auslöste, sondern die Einladung auf viele Bühnen verdient.“

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